Benutzerhinweise
Für blinde und stark sehbehinderte Menschen wurden Wegbeschreibungen für Objekte aus den Bereichen Verkehr, Bildung, Gesundheitswesen, Kultur, Behörden sowie Texte über den Bismarckplatz und die Lage von Heidelberg geschrieben. Die Wegbeschreibungen sind als Orientierungshilfen gedacht, um sehgeschädigten Menschen größere Mobilität und Eigenständigkeit zu ermöglichen. Als Ergänzung wurden weitere wichtige Infos, wie z. B. die Adressen von Selbsthilfegruppen, die Standorte von Behindertentoiletten und von Ampelanlagen mit Zusatzeinrichtungen für blinde und sehbehinderte Menschen aufgenommen.
Bei der Anfertigung der Texte wurde folgendermaßen vorgegangen:
Die Texte sollten möglichst kurz sein. Wenn möglich, wurde als Ausgangspunkt eine Haltestelle des öffentlichen Nahverkehrs bestimmt. Von da aus wurde ein Weg gewählt, der wahrscheinlich für einen blinden oder sehbehinderten Menschen am einfachsten zu gehen ist.
Von der Haltestelle aus orientieren sich die Wege in der Regel an Leitlinien, z. B. an Häuserwänden, Mauern, Rasenkanten oder Gartenzäunen. Richtungsangaben werden mittels Himmelsrichtung angegeben. Besondere Gefahrenquellen werden hervorgehoben oder besondere akustische Umweltgeräusche genannt.
Die Texte wurden von verschiedenen Autoren geschrieben. Jeder Autor hat einen eigenen Schreibstil, verwendet eigene Ausdrücke, eine unterschiedliche Anrede und hat eine subjektive Einschätzung der Situation. Viele der Angaben, wie z. B. die Längenangaben von Wegstrecken, können nicht als absolute Werte genommen werden. In der Regel wurde für den Rückweg kein eigenständiger Text geschrieben. Dies hätte die Texte zu sehr verlängert.
Die Wegbeschreibungen basieren auf der baulichen Situation, die 2004 vorgefunden wurde. Diese kann sich geändert haben.
Ergänzungen und/oder Anmerkungen zu dem Stadtführer können Sie uns über das Kontaktformular zuschicken.
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